SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications in der IBM Cloud
SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications wird in Kürze als Plattform für SAP Lösungen in der IBM Cloud verfügbar sein. Zusätzlich ist IBM Cloud ab sofort SUSE Cloud Service Provider und wird seinen Kunden die vollständig unterstützte Open-Source-Plattform anbieten. Mit SUSE OpenStack Cloud profitieren Kunden von mehr Agilität und verringerten Betriebskosten, da Kunden nur ihre tatsächlich genutzten Kapazitäten bezahlen.
Mit SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications in der IBM Cloud ist es möglich, geschäftskritische Workloads für SAP NetWeaver und SAP HANA in der Cloud schnell zu entwickeln und bereitzustellen. Zudem profitieren Kunden von der Integration ihrer SAP-Anwendungen mit SUSE Linux Enterprise über verschiedene Hardware-Plattformen, inklusive IBM Power, für Hybride oder Private Clouds. Kunden nutzen auch die Vorteile von IBMs weltweitem Netzwerk mit knapp 60 Cloud-Datacentern auf sechs Kontinenten sowie umfassenden IBM Cloud Service-Angeboten wie AI, Data und Analytik, IoT oder Serverless.
„Für ihre geschäftskritischen Workloads brauchen Kunden eine sichere, skalierbare Cloud-Plattform mit der Schnelligkeit und Agilität der IBM Cloud, einer der größten offenen Public Clouds weltweit,” sagt Michael Jores, Regional Director Central Europe bei SUSE. „Wir beobachten bei unseren Kunden, dass die Nutzung von Public Clouds für Produktions-Workloads zunimmt. Das belegt auch eine Studie zur Cloud-Nutzung, die kürzlich im Auftrag von SUSE durchgeführt wurde. SUSE und IBM bieten vollständig unterstützte Enterprise Open Source Software in der IBM Cloud an. Ob Big Iron Mainframe oder Public Cloud, SUSEs Ziel ist es, Kunden die Umgebungen zu bieten, die ihren Geschäftserfolg am besten unterstützen.”
Jay Jubran, Director Offering Management, IBM Cloud kommentiert: „Die IBM Cloud ist so designed, dass sie Unternehmen genau die Leistungsfähigkeit bietet, die sie für das Management und die Ausführung ihrer geschäftskritischen Anwendungen benötigt. IBM bietet ein ganzes Spektrum von Managed- und Infrastructure-as-a-Service-Lösungen für SAP-HANA-Anwendungen inklusive SUSE Linux Enterprise Server ebenso wie neueste Bare-Metal Server mit bis zu 8TB Memory.”
SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications wird im vierten Quartal 2017 für die IBM Cloud zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zu SAP HANA, IBM Cloud und SUSE stehen zur Verfügung unter: www.ibm.com/cloud-computing/bluemix/sap-bare-metal-servers und www.suse.com/ibm.
Thomas-Krenn.AG und SUSE stellen Appliance für SUSE Enterprise Storage 5 vor
Parallel zur Veröffentlichung von SUSE Enterprise Storage 5 (SES5) stellt der Serverhersteller Thomas-Krenn eine zertifizierte, NVMe-fähige Hardware-Appliance für diese Version der Ceph-basierten, softwaredefinierten Speicherlösung vor.
Das System adressiert das Bedürfnis nach günstigem, hoch verfügbarem und skalierbarem Software Defined Storage (SDS) für Mittelstand und Enterprise. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit SUSE entwickelt und gemäß dem SUSE YES Enterprise Storage Certification Programm zertifiziert. Damit ist die Appliance von Thomas-Krenn weltweit das erste YES-zertifizierte System für SUSE Enterprise Storage 5.
Die Appliance ist ein Komplettpaket aus Hardware und Software, Subskriptionen für SUSE Enterprise Storage, SUSE Linux Enterprise Server und Support. Im Paket enthalten ist auch die Inbetriebnahme durch Techniker von SUSE und Thomas-Krenn vor Ort. Das System kann jederzeit durch zusätzliche YES-zertifizierte Knoten erweitert werden.
„In vielen Unternehmen drohen die mangelnde Skalierbarkeit und unkalkulierbar wachsende Kosten herkömmlicher Storage-Systeme zur Innovationsbremse zu werden.“ sagt Dr. David Hoeflmayr, CEO der Thomas-Krenn.AG. „Mit SUSE Enterprise Storage hat SUSE die perfekte Strategie, Storage-Probleme für eine breite Anwenderschicht zu lösen: Technologisch führende Open-Source-Software, kombiniert mit Enterprise-Support und Standard-Server-Hardware bieten unbegrenzte Skalierbarkeit, hohe Performance und ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.“
„Die Thomas-Krenn.AG hat sich für uns erneut als verlässlicher Hardware-Partner erwiesen. Die enge Zusammenarbeit unserer Techniker macht es möglich, unseren Kunden pünktlich zum Erscheinen von SES5 bereits eine fertige, solide getestete und optimierte Hardware-Appliance zur Verfügung zu stellen, die mit beeindruckenden Performance-Daten aufwarten kann“, ergänzt Michael Jores, Regional Director Central Europe bei SUSE.
Das Bundle ist die Nachfolgeversion der Appliance, die SUSE und Thomas-Krenn im Herbst 2015 als erste für SUSE Enterprise Storage erhältliche Appliance vorstellten und die mit SUSE Enterprise Storage bis Version 4 betrieben wurde.
Die Festplatten-Kapazität der neuen Appliance pro Node beträgt jetzt 48 Terabyte verteilt auf zwölf HDDs. Zusätzlich ist jeder Node mit 800 GByte Enterprise-SSD-Storage ausgestattet und verfügt über weitere 800 GByte NVME-Flash-Speicher. Dieser über PCIe angebundene Storage ist optimal dafür geeignet, das in aktuellen Ceph-Versionen neu eingeführte Storage-Backend BlueStore zu unterstützen. Die Gesamtperformance des Systems steigt signifikant, wenn die BlueStore-Metadaten und das Write Ahead Log, auf die häufig schreibend zugegriffen wird, statt auf SSDs auf den fast dreimal schnelleren NVME-Medien gespeichert sind. Benchmark-Ergebnisse (RADOS Bench) mit Vorabversionen von SES5 zeigten eine Steigerung der Gesamtperformance von teilweise mehr als 300 Prozent gegenüber SES4 auf der Vorgänger-Hardware.
Die SUSE Enterprise Storage Appliance ist ab sofort auf Anfrage bei Thomas-Krenn verfügbar und wird am 14. November in den Onlineshop des Serverherstellers aufgenommen. Der Komplettpreis inklusive aller nötigen SUSE-Subskriptionen, 12 Monaten Priority Support sowie Vor-Ort-Installation beträgt 79.500 Euro netto. Weitere Informationen unter https://www.suse.com/de-de/products/suse-enterprise-storage/.